Organisation

Wissenschaftliche Partner

Die Partner bündeln im DaMeSa Konsortium Kompetenzen und Expertisen auf dem Gebiet der klinischen Betreuung, des übergeordneten Patientenmanagement, des Studienmonitorings, der proteomischen und genomischen Diagnostik, der Erfahrung in der Sammlung von ePRO-Daten, kardiologischer Telemedizin und medizinischer Datentechnologie10, um die wissenschaftliche und klinische Exzellenz sicherzustellen und die Projektziele zu erfüllen.

Organigramm der DaMeSa-Partner

Organigramm der DaMeSa-Partner

Die Partner zeichnen sich durch eine über Jahre etablierte Zusammenarbeit in Projekten und klinischen Studien der personalisierten Medizin in großen europäischen Verbünden aus (PersTIgAN, PRIORITY, ProDial, Crit-CoV-U, ImmunDial, CoVTher, EORTC QoL, UPTAKE, eHealthsax) die mit gemeinsamen kumulativen akademischen Förderungen von mehr als 20 Millionen Euro ausgestattet sind. Es bestehen außerdem bewährte Kooperationen mit den Akteuren des Scientific Advisory Board, die die wissenschaftlichen Aktivitäten des Konsortiums neben den vorhandenen Kompetenzen in reno-kardiovaskulärer Medizin u.a. in Onkologie, Infektiologie und Epidemiologie unterstützen werden. Der wissenschaftliche impact der bestehenden Kooperationen manifestiert sich in einem kumulativen h-Index der 6 beteiligten Wissenschaftler von mehr als 200, mehr als 1000 Publikationen der omics Partner und mehr als 200 Publikationen der Data-science Partner, die kumulativ weit über 100.000 mal zitiert wurden.

Zusammenarbeit zwischen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Partnern

Die wirtschaftlichen DaMeSa-Partner Mosaiques, Arcensus und Philips Medical bringen parallel einen starken und den wichtigsten wirtschaftlichen Aspekt der multi-omics Analyse in DaMeSa ein. Dadurch, dass mit der omics-Messung und integrierenden Analyse gleichzeitig bestehende und neue Produkte dieser mittelständischen Firmen weiterentwickelt werden, ist die wirtschaftliche Translation sozusagen eingebaut. Mosaiques und Arcensus werden proteomisch-genomische, ggf. kombinierte Messungen als zugelassene Medizinprodukte entwickeln und in klinischen Studien einsetzen. Nach der erfolgten Überprüfung in diesen Studien und Kosten-Nutzen-Bewertungen ist der Weg frei zur vergüteten Anwendung in der Routine-Versorgung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Akteure der GKV werden zur laufenden Mitbeurteilung der Entwicklungen als Partner einbezogen. Gleichzeitig werden die entwickelten Medizinprodukte mit etablierten Vertriebskanälen im internationalen Markt monetarisiert.

Philips Medical bietet seine neue Health Suite als erste multimodale Biodatenplattform im Sinne eines IT-Ökosystems zur Weiterentwicklung Patienten-zentrierter Datenlösungen und Internet-of-Things (IoT) Technologie an und plant diese an den neuen Anforderungen mit Hilfe der Datenwissenschaftler des Konsortiums weiter zu entwickeln und marktfähig zu machen. Dies soll in enger Zusammenarbeit mit Startups erfolgen.

Von besonderer Bedeutung ist die Schaffung einer modellhaften -omics Dateninteroperabilität mit der Schaffung kommunikationsfähiger neuer Medizinprodukte. Eine umfassende, offene Standardsetzung in dieser Hinsicht wird Ansiedlungen von medizintechnischer Industrie12 am -omics Datenstandort fördern, um an dieser Standardsetzung zu partizipieren und neue Kommunikations-offene Geräte entwickeln zu können.

Abhängig von den Standortentscheidungen für den multi-omics-Campus können alle fiskalischen Wirksamkeiten in Sachsen realisiert werden.